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Transport von

Laborproben & Schnellschnitten


Der Probentransport kann täglich, nur an bestimmten Wochentagen oder

nur nach telefonischer Anforderung durch unseren Fahrdienst erfolgen.


Im Falle das ein geplanter Schnellschnitt zu transportieren ist,

stehen wir zur geplanten Abholzeit an der OP-Schleuse, etc. bereit.


In lebensbedrohlichen Fällen kann ein Transport mit Sonderrechten (Sondersignal) erforderlich sein.

Hierfür sind unsere Fahrerinnen und Fahrer speziell geschult.


Untersuchungsmaterialien, die im öffentlichen Bereich transportiert werden, gelten als Gefahrgüter und unterliegen damit den Vorschriften und Bestimmungen des ADR.

 

Unser Transportkonzept  erfüllt alle Anforderungen des Gesetzgebers hinsichtlich der Beförderung von Patientenproben der Kategorie B, die Sie als Versender im Rahmen der Gefahrguttransportvorschriften zu verantworten haben.

 

Aus Sicherheitsgründen transportieren wir alle Patientenproben als

biologischen Stoff der Kategorie B nach UN 3373

  • Sie übergeben Ihre Patientenproben (Primärgefäß) unserem Fahrer .

  • Unser Fahrer verpackt diese in einen reissfesten Beutel, der saugfähiges Material enthält und verschlossen wird (Sekundärverpackung).

  • Die Sekundärverpackung wiederum befindet sich in einer starren Transportkiste im Fahrzeug (Aussenverpackung), die entsprechend gekennzeichnet ist:

 

 

 

 

 

 

 

Probentransport gemäß ADR-Richtlinien

  •  „Patientenproben“ in der Klasse 6.2 Ansteckungsgefährliche Stoffe.


    Laut Definition handelt es sich bei diesen um „menschliches oder tierisches Material, das direkt von Menschen oder Tieren entnommen wird, … , die insbesondere zu Forschungs-, Diagnose-, Untersuchungs-, Behandlungs- oder Vorsorgezwecken befördert werden.“

  • Unterteilung der „Ansteckungsgefährlichen Stoffe“ hinsichtlich ihres Gefährdungspotentials in Kategorie A und Kategorie B.
    Die Krankheitserreger, die der Kategorie A zugeordnet werden, werden in einer Tabelle namentlich aufgeführt.

 

  • Alle Stoffe, die den Kriterien für eine Aufnahme in Kategorie A nicht entsprechen, sind der Kategorie B und damit der UN-Nummer 3373 zuzuordnen. Die offizielle Benennung für die Beförderung lautet „Biologischer Stoff, Kategorie B“, und es gelten die Vorgaben der Verpackungsanweisung P650.

 

  • Erweiterte Möglichkeiten der Freistellung von Patientenproben
    Voraussetzung ist, dass „eine minimale Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie Krankheitserreger enthalten“. Allerdings ist für diese Feststellung eine „fachliche Beurteilung“ erforderlich, die „auf der Grundlage der bekannten Anamnese, Symptome und individuellen Gegebenheiten des betreffenden Patienten….“ erfolgen muss.

 

Was heißt dies für Sie in der Zusammenarbeit mit uns?

  • Der im Tagesgeschäft äußerst selten notwendige Transport von Patientenproben, die  Kategorie-A-Erreger enthalten, können von uns nicht durchgeführt werden.

 

  • Wir sind der Meinung, dass die Entscheidung, eine Patientenprobe als freigestellte Probe einzustufen, in der täglichen Praxis (viele Blutentnahmen, Zeitdruck etc.) äußerst problematisch ist.

 

  • Wir folgen deshalb konsequent der Empfehlung des Robert-Koch-Institutes (RKI), nach der Patientenproben generell als potentiell infektiös einzustufen sind. Demzufolge werden die bei Ihnen abzuholenden Proben von uns immer als „Biologischer Stoff, Kategorie B“ eingestuft und als Gefahrgut nach UN3373 befördert.

 

  • Die Verpackung entspricht standardmäßig der P650 mit der klassischen 3-Teilung:
    Primärgefäß (flüssigkeitsdicht)
    Sekundärverpackung (flüssigkeitsdicht, mit absorbierendem Material)
    Außenverpackung (Kennzeichnung: „BIOLOGISCHER STOFF, KATEGORIE B“ sowie UN3373 

 
Sanitätsdienst Nord UG (haftungsbeschränkt)
Tel. (0421) 9850515-0